Ausflüge im Gargano

Foresta Umbra im Gargano

Foresta UmbraDer Foresta Umbra ist ein Naturschutzgebiet im Gargano-Nationalpark. Die Bezeichnung “umbra” (schattig) beschreibt eine Besonderheit dieses Waldes, ist er doch dunkel und schattig mit einer Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten. Er liegt auf ungefähr 800 Meter Seehöhe und erstreckt sich auf ein Gebiet von circa 400 Hektar, die in vier verschiedene Bereiche eingeteilt sind, die einen mehr oder weniger restriktiven Zutritt von Touristen regeln.

Der See von Cagnano Varano

Cagnano Varano Der See von Cagnano Varano, der stark an eine Lagune erinnert, hat eine Ausdehnung von 60,5 km und gilt als größter See Süditaliens. Charakteristisch für den See ist ein Stückchen Land, das den Lago di Varano vom Adriatischen Meer abtrennt und das östliche und westliche Ufer des Sees miteinander verbindet. Hier offenbart sich ein Naturschauspiel, kann man doch die typische Fauna und Flora des Gargano wunderbar beobachten. Nahe des Sees kann man die „Pannoni“ besichtigen, mehrere künstliche Grotten, die aus dem Sandstein gegraben wurden.

Monte Sant’Angelo

Monte Sant'Angelo Die Ursprünge der Ortschaft Monte Sant’Angelo reichen zurück in das Jahr 1000 n.Chr. Der touristische Anziehungspunkt der Stadt ist das Kastell Sant’Angelo, das unter Federico II umgebaut und erweitert wurde. Das Bauwerk wird durch den berühmten Torre dei Giganti mit seiner fünfeckigen Form geprägt. Monte Sant’Angelo bietet darüber hinaus typische kulinarische Leckerbissen des Gargano wie etwa die Pettole (frittierte Teigbällchen), Ölsardinen, kleine Pizzas gewürzt mit Öl, Basilikum und Pecorino um nur einige der zahlreichen Delikatessen der Region zu erwähnen.

Bosco Quarto

Bosco QuartoBosco Quarto ähnelt dem Foresta Umbra, hat aber eine ganz typische Flora. Das Waldgebiet befindet sich zwischen Monte Sant’Angelo und San Giovanni Rotondo. Personen, die inmitten des Grün der garganischen Natur wandern möchten, finden hier verschiedene Wege, die mitunter an uralten Eichen vorbeiführen, die 30-35 Meter hoch sind. Eben dieser „Gigantismus“ ist ganz besonders typisch für den Bosco Quarto; hier finden sich verschiedenste jahrhundertealte Pflanzen, die diese Landschaft prägen und ihr genau dieses typische Erscheinungsbild verleihen, das man nur in wenigen Regionen unseres Landes findet. Es gibt viele Möglichkeiten für wundervolle Ausflüge im Gargano und in Apulien; der Bosco Quarto sollte jedenfalls ein fester Programmpunkt sein, gleichgültig ob zu Fuß oder mit dem Rad.

Vieste

Vieste Vieste gilt als ein Glanzstück Apuliens. Mit der blauen Flagge für die Qualität des Meeres ausgezeichnet, ist die Stadt ein Fixpunkt jedes Urlaubers, der den Gargano zum ersten Mal besucht. Auf einer kleinen Halbinsel aus Karstgestein angesiedelt, ist Vieste berühmt für seine „drei Punkte“: Punta San Francesco, steil, abschüssig und felsig; Punta Santa Croce, weiter im Norden gelegen und eben; und schlussendlich Marina Piccola, ein kleiner Strand in der Nähe des Leuchtturms von Vieste. Eine weitere Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen der Stadt ist Pizzomunno, ein 33 Meter hoher Monolith an der Strandlinie von Vieste.

Peschici

PeschiciLediglich 23 km von Vieste entfernt befindet sich Peschici, ein weiterer bekannter Küstenort des Gargano. Wenn du eine kleine Strandlokalität suchst um guten Fisch zu essen, dann ist Peschici das richtige für dich. Hier kannst du die Trabucchi, alte hölzerne Fischfanggeräte finden, die an Pfahlbauten im Wasser erinnern und noch heute für den Fang von Fischschwärmen während ihrer Wanderung von der nördlichen in die südliche Adria genützt werden. Eine weitere Besonderheit von Peschici sind seine Türme: steile, steinerne Bauten am Meer, die in der Vergangenheit zur Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von Piraten Verwendung fanden und heute dank steinerner Rampen zugänglich sind. Der bekannteste Turm von Peschici ist jener von Monte Pucci, der einen atemberaubenden Blick auf das Meer bietet und öffentlich zugänglich ist.